Hygiene in der Praxis für Gastroenterologie und gastrointestinale Onkologie

Krankenhausinfektionen sind in aller Munde

Nach Angaben des nationalen Referenzzentrums (NRZ) für die Überwachung von Krankenhausinfektionen (nosokomialen Infektionen) erkranken geschätzt 400.000 bis 600.000 Patienten an Infektionen im Krankenhaus. 10.000 bis 15.000 Todesfälle in Zusammenhang mit Kranken­haus­in­fek­tionen sind pro Jahr zu beklagen*.

Die Hochrechnung wird durch eine repräsentative Erhebung aus dem Jahr 2011 gestützt. Es fand sich eine ähnliche Häufigkeit für Krankenhausinfektionen wie in der Studie aus Mitte der 1990er Jahre. Die Daten aus dem Jahr 2011 sind Teil einer europaweiten Erhebung des Europäischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention in Stockholm (ECDC). Vom ECDC wurde die Anzahl der Todesfälle durch nosokomiale Infektionen in Europa im Jahr 2008 auf 37.000 Fälle geschätzt.

Ein aktuelles update des NRZ von Oktober 2016 stützt diese Daten und errechnet die Zahl an Krankenhausinfektionen für Deutschland pro Jahr auf 500.000 Fälle, daraus resultierend ca. 15.000 Todesfälle.

Die Lösung der Praxis


Krankenhausinfektionen stellen in niedergelassenen Praxen aktuell noch keine relevante Gefahr dar.

Die gesamte Thematik der Hygiene hat in der Praxis Dr. Beyer dennoch einen sehr hohen Stellenwert: wir schützen uns und unsere Patienten durch unterschiedlichste Massnahmen effektiv gegen eine Einschleppung von Erregern aus dem Krankenhausbereich oder ambulanten Bereich. Regelmäßige Hygieneprüfungen in den letzten 15 Jahren bestätigten stets einen hygienisch einwandfreien Aufbereitungsprozess.

Zur maschinellen Aufbereitung von Endoskopen kommt aktuell aus diesem Grunde auch eines der modernsten Aufbereitungssysteme zum Einsatz: eine Durchreichemaschine (strikte Trennung zwischen Rein- und Unreinseite) der Firma BHT.

Computergesteuert wird hier nicht nur der gesamte Aufbereitungsprozesses, sondern auch die Spülung und Durchgängigkeit aller Endoskopkanäle gesteuert und überwacht (sog. CMS-System). Das Gerät wird inzwischen weltweit in führenden Aufbereitungszentren eingesetzt.

Diese sichre Aufbereitungstechnik mittels Einzelkanalüberwachung ist einzigartig im gesamten Einzugsgebiet der Praxis. Auch Kliniken halten diese Technik meist nicht vor. Weitere Informationen zum verwendeten CMS-System finden Sie unter: https://bht.de/endoskopaufbereitung/e4-cms/

*Diese Daten beruhen beruhen auf einer Hochrechnung des NRZ für Surveillance von nosokomialen Infektionen. Für diese Hochrechnung wurden mehrere Datenquellen herangezogen: Daten des Statistischen Jahrbuches 2006, Daten des Krankenhaus-Infektions-Sur­veil­lance-Systems (KISS) und Daten aus Studien, die Mitte der 1990er Jahre durchgeführt wurden.